Am 18. Oktober 2026 fand in Streitberg die Internationale 38. ADAC Zuverlässigkeitsfahrt Fränkische Schweiz statt. Die traditionsreiche Veranstaltung, die alle zwei Jahre im Wechsel mit Waldkappel ausgetragen wird, lockte insgesamt 228 Fahrerinnen und Fahrer in die Fränkische Schweiz.
Der MSC Lippe West war mit Thies Niemeyer, Johannes Grommel und Timo Siekmann in der Klasse E3B vertreten. In dem stark besetzten Feld mit 37 Startern erzielte Thies Niemeyer mit nur zwei Strafminuten einen starken zehnten Platz. Johannes Grommel folgte mit drei Strafminuten auf Rang zwölf. Timo Siekmann komplettierte das Vereinsergebnis mit Platz 26 und 21 Strafminuten.
Die rund 65 Kilometer lange Runde verlangte den Fahrern bei schwierigen Bedingungen alles ab. Sie beinhaltete zwei Enduro-Sonderprüfungen und einen Cross-Test. Bereits nach der ersten Sonderprüfung wartete ein steiler, von Wurzeln durchzogener Anstieg, an dem es besonders in der ersten Runde zu längeren Staus kam. Durch die regnerischen Tage vor der Veranstaltung waren viele Abschnitte tief, weich und matschig. Insbesondere die längs verlaufenden Wurzeln machten die Fahrt zu einer echten Herausforderung.
Ein besonderer Publikumsmagnet war der neu angelegte Canyon. Hier konnten die Zuschauer hautnah miterleben, wie Mensch und Maschine an ihre Grenzen kamen. Während die schnellen A-Lizenzfahrer die Passage meist zügig bewältigten, bildeten sich bei den B-Lizenzlern bereits deutlich längere Staus. Für Damen, Senioren und Super-Senioren stand glücklicherweise eine Umfahrung zur Verfügung.

Auch der Steinberg erwies sich als anspruchsvolle Schlüsselstelle. Über ein Plateau führte die Strecke in zwei Stufen bergauf, wobei vor allem die richtige Spurenwahl entscheidend war. Durch die große Zahl an Startern veränderten sich die vorhandenen Linien laufend, sodass Flexibilität und Ausdauer gefragt waren.

Für die Fahrer des MSC Lippe West standen insgesamt drei Runden auf dem Programm. Nach rund acht Stunden Fahrzeit erreichten alle drei Fahrer erfolgreich das Ziel und können auf eine fordernde, aber rundum gelungene Veranstaltung zurückblicken.
Ein großer Dank gilt dem MSC Fränkische Schweiz e.V. im ADAC für die hervorragende Organisation und den enormen Aufwand beim Aufbau der Etappe, der drei Sonderprüfungen und der Streckenbeschilderung. Ebenso bedanken wir uns bei den beteiligten Freiwilligen Feuerwehren, der Polizei, den Jägern und Landwirten sowie den Bürgerinnen und Bürgern der Region für ihre Unterstützung und ihr Verständnis.
Wir freuen uns bereits auf die nächste Ausgabe der ADAC Zuverlässigkeitsfahrt Fränkische Schweiz.
