Im Folgenden Kurzartikel wird der Saisonauftakt in Dahlen aus der Sicht unseres Sportfahrer Thies Niemeyer beschreiben.
Saisonstart 2026 – und was für einer. Bei der Int. 30. ADAC Geländefahrt „Rund um Dahlen“ fiel für mich der Startschuss in meine vierte Saison. Mit rund 290 Startern war das Feld stark besetzt, und ich ging erneut auf meiner Husqvarna TE300 in der Klasse E3B an den Start.
Am Sonntag, den 22. März, ging es für mich um 8:25 Uhr auf die rund 80 Kilometer lange
Runde – ein Klassiker mit bekannten, aber keineswegs einfachen Prüfungen.
Schon die erste Etappe hatte es in sich:
Durch die Dahle führte der Weg direkt zur Sonderprüfung am Burgberg, ausgerichtet
vom MSC Dahlen. Auf etwa 4 Kilometern wartete eine Mischung aus schneller Crossstrecke und völlig zerstörtem Waldstück. Tiefe Löcher, ausgefahrene Spuren – hier war sauberes Fahren und Konzentration gefragt.
Die zweite Etappe führte weiter nach Meltewitz. Dortw wartete die nächste Prüfung
auf dem Trainingsgelände – knapp 5 Kilometer auf hartem, steinigem Boden. Technisch
anspruchsvoll, eng gesteckt und extrem „hakelig“ zu fahren. Ein Abschnitt, der Rhythmus und Präzision verlangt hat. Doch damit nicht genug: Die zunächst trocken wirkenden
Bedingungen hielten nicht lange. Typisch für Dahlen wurde das Ganze durch mehrere ordentlich vorbereitete Schlammpassagen ergänzt. Die Strecke verwandelte sich zunehmend, Spurrillen wurden tiefer, und die Kräfte schwanden Runde für Runde.
Und genau das war die Challenge: Die komplette Runde musste drei Mal absolviert werden – am Ende standen rund 220 Kilometer auf dem Tacho.
Mit zunehmender Renndauer ging es darum, die Pace zu halten, Fehler zu vermeiden und die Maschine „sauber“ durchzubringen. Gerade in den letzten Runden wurde das Rennen mehr und mehr zum Kampf gegen Strecke und Erschöpfung.
Um 16:00 Uhr dann die Zieldurchfahrt – geschafft. Im Herzen von Dahlen warteten zur Belohnung das verdiente Bier und eine Bratwurst – besser kann ein Renntag kaum enden.
Ergebnis:
Klasse E3B: Platz 5
DEC Gesamtwertung: Platz 26
Mannschaftswertung (mit Johannes & Max): Platz 2
Ein solider Start in die neue Saison mit Luft nach oben – aber genau da will man hin. Jetzt heißt es: dranbleiben und weiterarbeiten.
